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Sprechen wir darüber!

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Jerry Hall ermutigt Paare, über Erektionsprobleme zu sprechen

Studien bestätigen: Potenzprobleme sind Paarprobleme.

 

Leverkusen/ Berlin – Model und Schauspielerin Jerry Hall trat in Berlin erstmals in Deutschland als Botschafterin für ein gesundes Liebesleben auf. Sie unterstützt damit eine Kommunikationsinitiative von Bayer HealthCare, mit dem Ziel, Paaren Mut zu machen, für einen offenen Umgang mit Erektionsproblemen.

 

Die globale Initiative heisst: "Sprechen wir darüber!" ("Strike Up A Conversation"). Jerry Hall erklärt: "Erektile Dysfunktion ist nicht nur ein Thema für den Mann. Es geht auch seine Partnerin an. Frauen können eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, dieses Problem anzusprechen. Ich möchte Männer und Frauen ermutigen, offen über ihre Befindlichkeiten zu sprechen und bei Problemen zum Arzt zu gehen. Damit ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Therapie getan."

 

Untersuchungen hatten gezeigt, dass die – häufig fehlende – Kommunikation unter den Partnern oft das grösste Hindernis darstellt, bei Potenzstörungen eine angemessene Behandlung zu suchen. Die Initiative "Sprechen wir darüber!" benennt die grössten Probleme und hilft den Paaren, diese gemeinsam zu bewältigen. Bayer HealthCare stellt hierfür Broschüren und Informationsmaterial für Patienten und Ärzte zur Verfügung.

 

Wenn die Partnerin leidet, geht der Mann eher zum Arzt

 

An der Seite von Jerry Hall berichteten John Dean (Generalsekretär der Europäischen Gesellschaft für Sexualmedizin), Ian Eardley (Urologe und Leiter der "FEMALES"-Studie) über die Erfahrungen von Frauen, deren Männer an ED leiden. Der Psychologe William Fisher und Dr. Ulrike Brandenburg (Sexualmedizinerin, Aachen) erörterten,  warum Bayer HealthCare die Initiative startete. Demnach gehen Männer mit Potenzstörungen eher zum Arzt, wenn sie das schwindende Selbstvertrauen und die sexuelle Zufriedenheit der Partnerin spüren.

 

"Die Einstellung zur Lösungssuche bei erektiler Dysfunktion ist paarspezifisch", erklärte Dr. Ian Eardley, Prüfarzt der "FEMALES"-Studie. "Männer, die wissen, dass das Selbstvertrauen und die sexuelle Lebensqualität ihrer Partnerin unter ED leiden, suchen eher eine Lösung." Bei Paaren, die sich dieser Thematik gegenüber verschlossen zeigen und sie verdrängen, war die Suche nach Hilfe dagegen erheblich geringer ausgeprägt.

 

Der Sex kehrt in die Beziehung zurück – und die Lebensqualität steigt

 

Wurde ärztlicher Rat in Anspruch genommen, stellten die Mediziner einen "signifikanten Anstieg der Sexualfunktion des Mannes" fest. Mit anderen Worten: Der Sex kehrte in die Beziehung zurück, und die sexuelle Lebensqualität der Frauen nahm ebenfalls zu.

 

Grundlage dieser Ergebnisse ist eine Studie, an der rund 300 Partnerinnen von Männern mit ED aus sieben Ländern teilgenommen hatten. Das Forschungsprojekt sollte die Einstellungen, Ansichten und sexuellen Erfahrungen von betroffenen Frauen charakterisieren. Ein Fokus war, inwieweit die Einstellung des Paares zur ED die Bereitschaft des Partners beeinflusst, die Potenzstörung behandeln zu lassen.

 

Die Resultate bestätigen Bayer HealthCare in ihrem Engagement für die Kommunikationsinitiative – und auch darin, mit Jerry Hall eine Frau als Botschafterin zu engagieren, die für einen aufgeklärten und offenen Umgang mit der Sexualität steht.

 

Über Erektile Dysfunktion

 

Erektile Dysfunktion liegt dann vor, wenn der Mann über einen längeren Zeitraum wiederholt nicht in der Lage ist, eine Erektion zu erlangen, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreicht. Schätzungsweise die Hälfte aller Männer über 40 leidet an einer mehr oder minder ausgeprägten Form von ED. Weltweit wird die Zahl der Betroffenen auf rund 150 Millionen Männer geschätzt – eine Zahl, die sich bis zum Jahr 2025 verdoppeln soll. Gegenwärtig lassen sich jedoch nur 15 bis 20 Prozent der Männer mit ED behandeln.

 

 

Bayer HealthCare ist eine Tochtergesellschaft der Bayer AG und gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Der Teilkonzern Bayer HealthCare erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 9,4 Milliarden Euro. Bayer HealthCare beschäftigt weltweit etwa 33.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 
Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care, Diagnostika sowie Pharma. Zum 1. Januar 2006 wurden die Divisionen Pharma und Biologische Produkte zusammengelegt. Die Division Pharma besteht aus den Geschäftseinheiten Hämatologie/ Kardiologie, Onkologie und Primary Care (Allgemeinarztgeschäft).
 
Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten und leisten einen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität.

 

 

Leverkusen,  17. März 2006
kst (2006-0111)

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Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich
Dr. H. Braun, Leiter Forschung und Entwicklung, Telefon  044/ 465 81 11
E-mail: flame@quality-of-love.ch


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